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Breite Fassade des Ninomaru-Palasts mit Kiefern davor

Dein unabhängiger Guide für die Burg Nijō

Im Ninomaru-Palast der Burg Nijō

Im Ninomaru-Palast der Burg Nijō: Nachtigallenboden, Kano-Malerei, die Audienzräume, die Regeln für Schuhe und Fotos und der Restaurierungsplan.

  • ★ Ausgewählte, top bewertete Touren
  • ⛩ Tickets und Öffnungszeiten erklärt
  • ↺ Meist kostenlos stornierbar

Der Ninomaru-Palast der Burg Nijō

Der Ninomaru-Palast ist die Hauptsehenswürdigkeit der Burg Nijō und der Grund, warum die meisten Besucher kommen. Er ist ein Nationalschatz und besteht aus sechs verbundenen Gebäuden im Shoin-zukuri-Stil, der förmlichen Architektur der Kriegerklasse jener Zeit. Wer durch den Palast geht, folgt dem Weg derer, die einst den Shogun aufsuchten, von den Warteräumen bis zur großen Audienzhalle. Diese Seite zeigt, was du drinnen siehst und was du vor dem Besuch wissen solltest.

Der Palast allein dauert etwa 30 Minuten. Mit dem Ninomaru-Garten dahinter solltest du ein bis anderthalb Stunden rechnen. Das Ticket erklärt die Seite zu Tickets und Eintritt.

6 GebäudeIm Shoin-zukuri-Stil verbunden
rund 3.600Wand- und Schiebewandbilder, davon 1.016 als Important Cultural Properties
etwa 30 Min.Für den Palast allein
Blumenarrangement in einer dunklen Halle des Ninomaru-Palasts

Unsere Auswahl: Ninomaru-Palast mit Guide

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Führungen durch den Ninomaru-Palast

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Nachtigallenboden

Die Flure, die singen.

Der Nachtigallenboden, auf Japanisch uguisu-bari, klingt beim Begehen wie ein Vogel. Die Burgverwaltung erklärt das Geräusch mit der Reibung von Metallklammern und Nägeln unter den Dielen. Oft wird es als Geschichte von Ninja-Alarmen erzählt, doch die offizielle Beschreibung spricht nur vom Mechanismus, genieße es also als Besonderheit des Gebäudes. Jeder Besucher bringt den Boden ein wenig zum Zwitschern, daher bleiben die Flure selten still. Geh nicht zu schnell, denn das Geräusch gehört zum Erlebnis.

Malerei der Kano-Schule

Für einen Kaiserbesuch gemalt.

Der Palast birgt rund 3.600 Bilder auf Wänden und Schiebetüren, davon sind 1.016 als Important Cultural Properties ausgewiesen. Kano Tan’yu und seine Werkstatt schufen die Ausstattung für den Kaiserbesuch von 1626. Ein Teil der Originale wurde im Rahmen eines Erhaltungsprogramms durch handwerkliche Rekonstruktionen ersetzt, die Originale werden in der Gemäldegalerie aufbewahrt und im Wechsel gezeigt. Was du in den Räumen siehst, ist also eine Mischung, die du nicht als durchweg original beschreiben solltest.

Die Galerie hat einen eigenen Eintritt von 100 JPY zusätzlich zum Burgeintritt. Einlass ist von 09:00 bis 16:30 Uhr, die aktuelle Herbstausstellung läuft vom 10. September bis 8. November 2026, danach folgt eine Winterausstellung vom 19. November 2026 bis 17. Januar 2027. Vom 29. bis 31. Dezember 2026 ist die Galerie geschlossen. Fotos sind dort ohne Blitz und Stativ möglich, anders als im Palast. Die Geschichte der Bilder und des Gebäudes erzählt die Seite zur Geschichte der Burg.

Die Räume: Tozamurai, Shikidai, Ohiroma

Die Reihenfolge der Route folgt dem Rang.

Die Route führt von den äußeren zu den inneren Räumen. Die Tozamurai waren Warteräume für Besucher. Im Shikidai wurden Anliegen und Geschenke weitergegeben. Der Ohiroma war die Halle der förmlichen Audienz, in der der Shogun die Daimyo empfing, und die Tigerbilder samt der Raumfolge gehören zur offiziellen Erklärung des Rangs. Im Ohiroma erklärte 1867 der 15. Shogun, Tokugawa Yoshinobu, die Rückgabe der politischen Macht an den Kaiser, ein Ereignis, das als Taisei Hokan bekannt ist.

Der Honmaru-Palast ist ein eigenes Gebäude mit eigenem Ticket, über ihn liest du auf der Seite zum Honmaru-Palast.

Schuhe aus, keine Fotos drinnen

Die Regeln im Palast.

Am Eingang des Palasts ziehst du die Schuhe aus. Die Burg warnt vor Verwechslungen an den Schuhregalen und gibt auf Nachfrage Schuhbeutel aus, behalte deine Schuhe also bei dir, wenn du das vorziehst. Fotos und Videos sind drinnen nicht erlaubt. Lass keine Taschen oder Gegenstände gegen Wände und Pfeiler stoßen. Kleide dich der Jahreszeit entsprechend, denn die Palastwege sind in den heißen Monaten überwiegend nicht klimatisiert. Auf dem Gelände draußen sind Schnappschüsse auf den Besucherwegen erlaubt.

Langer Restaurierungsplan

Ein Plan, keine Schließung.

Die Stadt Kyoto hat am 27. Februar 2026 einen Restaurierungsplan für den Ninomaru-Palast veröffentlicht. Er umfasst vier Bauabschnitte und soll voraussichtlich insgesamt 34 Jahre dauern, die Gebäude sollen abschnittsweise wieder zugänglich werden. Der Plan bedeutet keine pauschale Schließung des Palasts. Welche Bereiche wegen Bauarbeiten gesperrt sind, kann sich ändern, prüfe also vor dem Besuch die aktuelle Mitteilung. Der Palast hat eigene Ruhetage, etwa dienstags im Januar, Juli, August und Dezember, die auf der Seite zu den Öffnungszeiten stehen.

Ninomaru-Palast: häufige Fragen

Warum quietscht der Nachtigallenboden?

Die Burgverwaltung erklärt, dass Metallklammern und Nägel beim Gehen aneinander reiben und so ein Geräusch wie von einem Vogel entsteht.

Darf ich im Ninomaru-Palast fotografieren?

Nein. Fotos und Videos sind drinnen nicht erlaubt. In der Gemäldegalerie sind Fotos ohne Blitz und Stativ möglich.

Sind die Bilder in den Räumen Originale?

Ein Teil der Originale wurde durch Rekonstruktionen ersetzt, die Originale liegen in der Gemäldegalerie. Rechne nicht damit, dass alle original sind.

Wie lange dauert der Besuch?

Etwa 30 Minuten für den Palast allein und ein bis anderthalb Stunden mit dem Garten.

Gehört der Honmaru-Palast zum Ninomaru-Ticket?

Nein. Er ist ein eigenes Ticket mit Zeitfenster, und keine Tour auf dieser Seite enthält ihn.

Ausflüge zur Burg Nijō

Führungen, Kombi-Touren mit dem Kaiserpalast und Tagestouren ab Kyoto im Vergleich, meist kostenlos stornierbar.

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